Ein gutes Gefühl für die Zukunft

Der Tod eines Menschen tritt fast immer unerwartet ein. Formalitäten, Trauerfeier und Bestattung müssen dann zügig und entschlossen erledigt werden, was sich für die trauernden Angehörigen schnell zu einer großen Belastung ausweitet. Immer mehr Menschen entscheiden sich daher für eine Bestattungs­vorsorge, um die Angehörigen für den Ernstfall zu entlasten und sicher zu gehen, dass die eigene Bestattung nach den individuellen Wünschen und Vorstellungen verläuft. Wir informieren Sie gerne über Möglich­keiten, Umfang, Kosten und Finanzierungs­möglich­keiten einer persön­lichen Bestattungs­vorsorge. Zur Vorbereitung eines unverbindlichen Gesprächs bitten wir Sie, unser nachfolgendes E-Mail-Formular auszufüllen und an uns abzusenden.

Den letzten Willen durchsetzen

Um sicherzustellen, dass Ihr letzte Wille auch umgesetzt wird, empfiehlt es sich, die dafür vorgesehenen gesetzlichen Möglichkeiten zu nutzen.

Testament

In Ihrem Testament bestimmen Sie, was mit Ihrem Vermögen und Besitz im Todesfall geschehen soll. Es gibt zwei Möglich­keiten ein rechts­kräftiges Testament zu verfassen: Zum einen das „eigenhändige Testament“. Es muss vom Testierenden hand­schrift­lich auf Papier nieder­geschrieben werden, sollte Ort und Datum enthalten und muss Ihre persön­liche Unter­schrift mit vollem Vor- und Nach­namen tragen. Die Alternative ist das „notarielle Testament“, das von einem Notar beurkundet wird. Selbst­verständ­lich können Sie Ihr Testament jederzeit widerrufen.

Erbrecht

Sofern Sie nicht durch ein Testament Ihre Erben bestimmt haben, legt der Gesetzgeber eine Erben­reihen­folge fest: Erben erster Ordnung sind Kinder, Ehepartner und Enkel. In einer Zugewinn­gemein­schaft erbt der Ehe­partner mindestens die Hälfte. Die andere Hälfte wird unter den ehelichen, nicht ehelichen und adoptierten Kindern bzw., falls diese nicht mehr leben, unter deren Kindern zu jeweils gleichen Teilen aufgeteilt. Erben zweiter Ordnung sind Eltern, Geschwister und deren Kinder. Sie erben nur dann, wenn es keine direkten Nach­kommen des Erb­lassers gibt. Gibt es auch keine Erben zweiter Ordnung, geht das Vermögen an die Erben dritter Ordnung – die Groß­eltern, Onkel, Tanten, Cousins und Cousinen.

Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht beauftragen Sie eine Person Ihres Vertrauens, stellvertretend für Sie sämtliche oder einzelne festgelegte Entscheidungen zu treffen und Verträge abzuschließen oder zu kündigen, wenn Sie dazu nicht mehr in der Lage sind. Für bestimmte Geschäfte, insbesondere Grund­stücks­geschäfte, ist eine notarielle Vorsorge­vollmacht notwendig, für andere Vermögens­geschäfte, insbesondere Bank­geschäfte aller Art, zumindest eine schriftliche Vollmacht. Abschließend sollte eine Vorsorge­vollmacht immer mit einer Patienten­verfügung kombiniert werden, um auch gesund­heitliche Aspekte zu klären.

Patientenverfügung

Mit einer Patientenverfügung treffen Sie Vorsorge für den Fall, dass Sie eines Tages nicht mehr in der Lage sein sollten, Entscheidungen über Ihre medizinische Behandlung zu treffen. Sie dient dazu, Ihrem behandelnden Arzt Anhaltspunkte dafür zu geben, welche ärztliche Behandlung Sie unter welchen Bedingungen wünschen oder ablehnen. Eine solche Patienten­verfügung kann mit einer notariellen Vorsorge­vollmacht verbunden, aber auch isoliert und privat­schriftlich erstellt werden.

Weitere Informationen zum Thema Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung finden Sie auf der Website des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.

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